26. Mai 2013

Es werden die entzündlichen Prozesse eingedämmt und die Schmerzen unterdrückt. Als Nebenwirkungen können Ulcus (Schädigung der Magen-Darm-Schleimhaut), Hautveränderungen, Sehstörungen, akute Niereninsuffizienz, Agranulozytose, allergische Reaktionen Thrombozytopenie auftreten.

26. Mai 2013

Hat analgetische und antipyretische, aber wenig antiphlogistische Wirkung.  Kaum Nebenwirkungen, darum sehr häufig eingesetzt. Der genaue Grund der Wirkung ist noch nicht vollends erforscht. Ein Erwachsener sollte höchstens 4 Gramm am Tag einnehmen, Überdosierungen führen zu Schädigungen der Leber bis hin zum totalen Leberversagen.

26. Mai 2013

Sie werden bei Entzündungen, Schmerzen, Fieber und rheumatischen Beschwerden verwendet und wirken auch gerinnungshemmend. Nebenwirkungen sind Mikroblutungen der Schleimhäute, Magenulzera und Reizung der Magen-Darm-Schleimhaut. Durch die Hemmung der Thrombozytenaggregation wird die Wirkung der Antikoagulanzien verstärkt.

26. Mai 2013

Das Wirkschema der Nicht-Opioidanalgetika ist sich sehr ähnlich, trotz ihrer unterschiedlichen chemischen Struktur. Sie wirken antipyretisch und analgetisch. Antiphlogistisch, also entzündungshemmend, sind saure Analgetika und COX-2-Hemmer. Gehemmt wird das Enzym Cylooxygenase, es wird die Bildung von Prostaglandinen unterdrückt. Dadurch entsteht die antipyretische und antiphlogistische Wirkung der Nicht-Opioidanalgetika, denn Prostaglandine sind stark für Entzündungen, Fieber und Read more…

26. Mai 2013

Opioide sind durch das Betäubungsmittelgesetzt reglementiert. Sie werden bei starken Schmerzen eingesetzt wie z. B. Tumorschmerzen, Herzinfarkt, Arthrose, postoperativen oder traumatischen Schmerzen. Außer der analgetischen Wirkung sind alle anderen Begleiterscheinungen unerwünscht. In einer recht neuen Methode kann der Patient über eine Viggo bei der Patientenkontrollierten Analgesie (PCA) per Knopfdruck selbst bestimmen, wann ihm Schmerzmittel gegeben Read more…

26. Mai 2013

Die Leitsubstanz der Opioide ist Morphin, es stammt aus der Samenkapsel des Schlafmohns. Es wird heute aber synthetisch hergestellt. Schwach wirksame Opioide: Tramadol (z. B. Tramal), Tilidin (z. B. Valoron), Codein (z. B. Tussoret). Stark wirksame Opioide: Fentanyl (z. B. Durogesic), Morphin (z. B. MST).

25. Mai 2013

Das Wirkprofil ist bei allen Opioiden identisch, nur die Stärke variiert je nach Arzneimittel. Peripher wirken sie obstipierend, analgetisch und durch verzögerte Magenentleerung. Zentral wirken sie sedativ, analgetisch und atemdepressiv.

25. Mai 2013

Sie werden in verschiedenen Lokalisationen unterschieden. µ – (My-Rezeptoren): Sie sind verantwortlich für Anhänglichkeit, Analgesie, Bradykardie, Euphorie und Atemdepression. κ – (Kappa-Rezeptoren): Zuständig für Sedation, Analgesie und Miosis. σ – (Sigma-Rezeptoren): Regen Halluzinationen und Dysphorie aus.

25. Mai 2013

Im peripheren und zentralen Nervensystem sind Opioidrezeptoren vorhanden. Das Empfinden von Schmerzen wird durch Hemmung der Opioidrezeptoren von Opioiden eingedämmt.

23. Mai 2013

Opioide (Opioidanalgetika) unterdrücken überwiegend im zentralen Nervensystem das Schmerzempfinden (Morphin-Typ). Nicht-Opioidanalgetika unterdrücken den Schmerz überwiegend im peripheren Nervensystem. Ein bekanntes Beispiel für Opioidanalgetika sind Morphin Merck i. V.  und Fentanyl (…aus dem Krankenhausalltag: „Fenta, dann pennt er“).  Beides sind juristisch gesehen Betäubungsmittel.